Die Vereinsanlagen
 
Um die ersten dringend erforderlichen Ausgaben tätigen zu können, wurde eine Sammlung im Ort und bei verschiedenen Firmen im weiteren Umkreis durchgeführt. Es kam ein Betrag con ca. 1.800,- DM zusammen.
Am 18.02.1966 wurde der vorhandene Sportplatz, der mit einer Fläche von 45 m x 60 m nicht den vorgeschriebenen Maßen entsprach, von der Gemeinde gepachtet und hiermit die Verpflichtung übernommen, die Anlage für den Spielbetrieb herzurichten sowie für die dauernde Unterhaltung und eine etwaige Erweiterung zu sorgen. Letztere wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Kanalisation in Oberwalgern verwirklicht. Dennoch blieben eine Reihe von Problemen, die insbesondere in der großen Entfernung zwischen dem Sportplatzgelände und der Ortslage begründet lagen.
 
 
Unermüdlich arbeiteten Mitglieder und Freunde des Vereins in den kommenden Jahren an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Spiel- und Trainingsbetrieb. Nach und nach entstanden ein Gerätehaus, eine provisorische Flutlichtanlage sowie eine Unterstellmöglichkeit am Sportplatz. das Spielfeld wurde mehrfach mit einer Drainage durchzogen und im Vereinslokal wurde eine Duschgelegenheit geschaffen. Jedoch mussten auch kleinere Rückschläge verkraftet werden - so kam es z. B. kurz nach der Einsaat des Sportplatzes zu einem heftigen Gewitterregen. In Verbindung mit dem starken Gefälle des Platzes wurde das Saatgut komplett vom Platz gespült und lediglich hinter einem Tor wuchs ein herrlich satter Rasen. Anfang der siebziger Jahre brannte das Gerätehaus nieder, was allerdings im nachhinein als "Initialzündung" für das heute bestehende Sportheim anzusehen ist. Mit Hilfe zahlreicher Spenden der Dorfbewohner und heimischer Firmen sowie einem hohen persönlichen Einsatz einiger Mitglieder ließ sich der erste Bauabschnitt rasch vollenden. Zum Erweiterungsbau des heutigen Gästeumkleideraumes und einer offenen, massiven Unterstellhalle, die später zum Gemeinschaftsraum umgebaut wurde, konnte erstmals ein fünfstelliger Zuschuss verschiedener Stellen in Anspruch genommen werden.
 
Der Pachtvertrag für das Sportplatzgelände wurde zwischenzeitlich auf 66 Jahre geschlossen und sah ausdrücklich die Errichtung eines massiven Sportheimes vor.
Bis zum Jahre 1983 konnten weitere Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden. Der Sportplatz, der mit zu den schlechtesten im Kreisgebiet gehörte, wurde modernisiert, eine neue Flutlichtanlage sowie ein leistungsfähiges Aggregat wurden angeschafft und durch teilweise abenteuerliche Fahrten an Ort und Stelle gebracht. Der Bau einer Brunnenanlage und die Installation eines 10.000 Liter fassenden Erdtankes waren die ersten Schritte zur Verwirklichung der Wasserversorgung. Jahr für Jahr entstanden Verbesserungen an Platz und Sportheim.
1984 wurden die Duschen und der Gemeinschaftsraum eingeweiht, 1985 konnte die Gasheizung in Betrieb genommen werden, 1987 konnte die Wasserversorgung endgültig sichergestellt werden und 1988 wurde das Vereinsheim an Strom- und Telefonnetz angeschlossen.
1991, im Jahr des 25-jährigen Bestehens, wurde der Sportplatz grundlegend saniert, 1994 der Platz zwischen Vereinsheim und Spielfläche befestigt, 1997 die Heizungsanlage erneuert und in 2011 eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung auf dem Dach des Sportheimes installiert. 2013 wurden Küche und Getränkeraum grundlegend saniert und umgebaut. In den Jahren 2000 und 2008 wurde der Sportplatz erneut saniert. In 2016 wurde der  Umbau des Hartplatzes zu einem Naturrasenplatz realisiert.
 
 
In diesem Zusammenhang wurden 4 Zisternen á 12.500 Liter Fassungsvermögen neben dem Sportheim eingebaut, eine Trink-, eine Brunnen- und eine Abwasserleitung vom Dorf bis zum Sportplatz verlegt, dreiseitig ein neuer Zaun errichtet, die Ballfangzäune erneuert und Gehwege an 2 Seiten des Platzes angelegt. Die Erstellung eines Trainingsplatzes konnte in 2018 abgeschlossen werden.
Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass sämtliche Arbeiten nur durch ein hohes Maß an Eigenleistung und einen teilweise unbändigen Einsatzwillen der Vereinsmitglieder ausgeführt werden konnten. Hierfür gebührt allen Vereinsmitgliedern und Freunden Dank und Respekt gleichermaßen.
Dank gebührt auch den öffentlichen Stellen, die all diese Arbeiten finanziell unterstützt haben.
 

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